Quelle laut Beitrag: emsstadt-news24.blog
Kurz vor der Parlamentswahl am 30. September 2023 verbreitete sich ein KI-erzeugter Audiomitschnitt, in dem der Spitzenkandidat Michal Šimečka und eine Journalistin angeblich über gekaufte Stimmen sprechen. Veröffentlicht wurde er während der 48-stündigen Wahlkampfpause, in der sich die Betroffenen öffentlich kaum noch wehren konnten.
bpb.de: Politische Manipulation und Desinformation ↗Zwei Tage vor der Vorwahl in New Hampshire erhielten rund 5.000 Wahlberechtigte einen automatischen Anruf. Eine täuschend echte KI-Stimme von Joe Biden forderte sie auf, nicht zur Abstimmung zu gehen. Die Telekommunikationsbehörde FCC verhängte gegen den verantwortlichen Politikberater 6 Millionen US-Dollar Bußgeld; im Strafprozess wurde er im Juni 2025 dagegen freigesprochen.
NPR: Strafanzeige und Bußgeld nach Deepfake-Anrufen ↗Ein Mitarbeiter der Finanzabteilung des Ingenieurunternehmens Arup nahm an einer Videokonferenz teil, in der er seinen Finanzvorstand und weitere Kolleginnen und Kollegen zu sehen glaubte. Alle Teilnehmenden waren Deepfakes. Er veranlasste an einem einzigen Tag 15 Überweisungen über insgesamt rund 25 Millionen US-Dollar.
CNN: Arup bestätigt Deepfake-Betrug ↗Das Künstlerkollektiv „Zentrum für Politische Schönheit“ veröffentlichte ein Video, in dem Bundeskanzler Olaf Scholz scheinbar ein AfD-Verbotsverfahren ankündigt. Die Bundesregierung stellte klar, dass das Video gefälscht ist; das Landgericht Berlin untersagte die weitere Verbreitung.
dpa-Faktencheck zum Fall ↗Diese Redaktionen prüfen täglich virale Inhalte – dort kannst du selbst nachschlagen, bevor du etwas teilst.
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